Premierenfeier für die US-amerikanische Krimikomödie war am 27. August 2008 während der 65. Internationalen Filmfestspiele von Venedig. Ethan und Joel Coen führten für „Burn After Reading – Wer verbrennt sich hier die Finger?“ nicht nur Regie, sondern schnitten das Material unter ihrem Doppel-Pseudonym Roderick Jaynes auch selbst, produzierten den Streifen und verfassten das Drehbuch:
Wegen seiner Alkoholprobleme wird Osbourne „Ozzie“ Cox (John Malkovich) seinen Analysten-Job beim CIA los. Nach seiner Dienstentlassung hegt er

den Plan, seine Lebensgeschichte aufzuschreiben. Seine Ehefrau Katie (Tilda Swinton) betrügt ihn mit Harry Pfarrer (George Clooney), der früher als Personenschützer für das Finanzministerium tätig war. Außerdem strebt sie die Scheidung von Ozzie an und sammelt aus diesem Grund Material gegen ihren Mann: So kopiert sie für ihren Rechtsanwalt Daten aus dem Computer ihres Gatten auf eine CD. Darunter befindet sich unter anderem auch der Text seines geplanten Buches. Der Silberling kommt jedoch abhanden, da ihn die Sekretärin des Rechtsanwalts in der Umkleidekabine ihres Fitnesszentrums „Hardbodies“ verliert. Ein Angestellter findet den Datenträger und übergibt ihn seinem Kollegen Chad Feldheimer (Brad Pitt). Dieser wirft einen Blick auf die Daten und meint danach, Cox als Ex-CIA-Mitarbeiter erpressen zu können. Behilflich beim Ausführen seines Plans ist ihm Fitness-Kollegin Linda Litzke (Francis McDormand), die sich mit ihrem Anteil ihren Körper verschönern lassen will… Dem Schauspielerensemble von „Burn After Reading – Wer verbrennt sich hier die Finger?“ – allen voran George Clooney und Brad Pitt – ist die Spielfreude förmlich anzumerken. Und die Lachmuskeln der Zuschauer bekommen etwas zu tun – garantiert.