Im Mittelpunkt der Handlung steht erneut Ermittler Simon Brenner (Josef Hader): In einem Bordell in Bratislava kommt es zu einem nächtlichen Zwischenfall, bei dem Zuhälter Igor (Ivan Shvedoff) von einem verärgerten Kunden aus dem ersten Stock des Etablissements geworfen wird. Sein Freund Ivgeniew (Stipe Erceg) fotografiert das Autokennzeichen des Täters. Wenige Zeit später wird Brenner von seinem Freund Berti (Simon Schwarz), der in Wien eine Autoleasingfirma betreibt, in die Steiermark geschickt. Dort soll er vom Maler Horvath, der als Aufenthaltsort den Gasthof „Löschenkohl“ in Kölch angegeben hat, ausstehende Leasingraten eintreiben. Vor Ort begegnen der Besitzer des Lokals der Pension und die Angestellten Brenner mit Misstrauen: Weder der Wirt noch die Kellnerinnen wollen ihm sagen, wo sich der Künstler aufhält. Als Brenner schon im Begriff ist abzureisen, bietet ihm Juniorchef Paul (Christoph Luser) einen Job an: Er hat erkannt, dass Brenner Privatdetektiv ist. Da im Betrieb regelmäßig höhere Geldbeträge verschwinden, will er wissen, was dahinter steckt. Brenner lehnt diesen Auftrag anfangs ab. Doch als er Pauls sympathische Frau Gitti (Birgit Minichmayr) kennen lernt, entscheidet er sich anders...
Wer eine Eins-zu-eins-Umsetzung des Romans erwartet, wird enttäuscht. Alle anderen können sich bei „Der Knochenmann“ auf spannende

und witzige Unterhaltung freuen, die auf zwei Stunden verteilt wurde und zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommen lässt. Allerdings sind einige Szenen nichts für Zartbesaitete!
„Der Knochenmann“, bzw. dessen Darsteller und Darstellerinnen, erhielt einige Auszeichnungen. So wurde Birgit Minichmayr 2009 auf dem Grazer Filmfestival Diagonale mit dem Darstellerpreis ausgezeichnet. Hauptdarsteller Josef Hader erhielt im selben Jahr den Großen Diagonale Schauspielpreis. 2010 erhielten Josef Hader, Wolfgang Murnberger und Wolf Haas zusammen den Fernsehpreis Goldene Romy für das beste Drehbuch eines Kinofilms.