Regisseur von „Invictus – Unbezwungen“ ist Clint Eastwood, der auch an der Produktion beteiligt war. Die Filmhandlung basiert auf dem Roman „Playing the Enemy: Nelson Mandela and the Game that Made a Nation“ von John Carlin: 1990 wird Nelson Mandela (Morgan Freeman) nach jahrzehntelanger Haft auf Robben Island freigelassen und gewinnt vier Jahre später, nach dem Ende der Apartheid, die Präsidentschaftswahlen. Eines seiner wichtigsten Anliegen ist es, dass sich die weißen Minderheit und die schwarze Mehrheit in seinem Land miteinander versöhnen. Mandela besucht ein Spiel der Springboks, der südafrikanischen Rugby-Union-Nationalmannschaft. Diese gilt als Symbol der überwundenen weißen Herrschaft, da Rugby vor allem der Volkssport der Buren ist und von den Schwarzen keinerlei Unterstützung erhält. Aufgrund der Apartheid wurde die Mannschaft von Anfang der 1980er Jahre bis 1992 von den meisten anderen Nationalmannschaften boykottiert.
Im Hinblick auf die bevorstehende Rugby-Union-Weltmeisterschaft im Jahr 1995 in Südafrika überzeugt Mandela die schwarzen Mitglieder des drei Jahre zuvor neugegründeten südafrikanischen Rugbyverbandes, die alten Symbole und Farben der Mannschaft beizubehalten. Mandela trifft Mannschaftskapitän Francois Pienaar (Matt Damon) und gibt diesem indirekt zu verstehen, dass ein erfolgreiches Abschneiden bei der Weltmeisterschaft die beste Möglichkeit sei, die

verschiedenen Bevölkerungsgruppen einander näherzubringen ...
Clint Eastwood hat mit „Invictus – Unbezwungen“ wieder einmal seine hervorragenden Qualitäten als Regisseur unter Beweis gestellt. Die schauspielerischen Leistungen Morgan Freemans und Matt Damons kommen in der Originalversion noch mehr zur Geltung, denn beiden mussten sie jeweils einen anderen Akzent antrainieren.