Die Handlung von „Up in the Air“ basiert auf dem Roman „Mr. Bingham sammelt Meilen“ von Walter Kirn, wobei das Drehbuch von Jason Reitman und Sheldon Turner verfasst wurde: Ryan Bingham (George Clooney) ist ein Vielflieger. Sein Job ist es, Angestellte zu entlassen in Firmen, in denen die Chefs das nicht selbst erledigen wollen. Dafür schickt ihn Craig Gregory (Jason Bateman), sein Auftraggeber, durch alle US-amerikanischen Bundesstaaten. Bingham liebt seine Tätigkeit und alles, was damit zusammenhängt: das Reisen per Flieger, das Übernachten in Hotels, das Gefühl von Freiheit... Er verfolgt das Ziel, endlich die Zehn-Millionen-Marke für so genannte Frequent Flyer zu erreichen.
Eines Tages zeichnen sich Veränderungen in der Geschäftsstrategie ab: Das Fliegen soll wegfallen. Stattdessen sollen die Entlassungen per Videokonferenz vorgenommen werden. Bingham darf allerdings zunächst weiter fliegen unter der Voraussetzung, dass er die junge Kollegin Natalie Keener (Anna Kendrick) mitnimmt, die den Veränderungsvorschlag unterbreitet hat, um Kosten zu minimieren. Darüber hinaus begegnet dem Entlassungsprofi eine Gleichgesinnte, und zwar in Gestalt der Businessfrau Alex Goran (Vera Farmiga). Wird der Flugjunkie sein Vorhaben realisieren können und die zehn Millionen Meilen zusammenbekommen?
Jason Reitmans Film „Up in the Air“ ist eine ideale

Mischung aus Tragik und Komik. Der Regisseur greift darin eine Thematik auf, die aktuell ist: Im Zuge der globalen Wirtschaftskrise haben tausende ihren Arbeitsplatz verloren oder werden ihn noch verlieren. George Clooney hat seinen Job als Schauspieler brillant gemacht. Leider ging er bei der Oscarverleihung in der Kategorie "bester Hauptdarsteller" am Ende leer aus.