Im US-amerikanischen Original heißt die Tragikomödie „Lars und die Frauen“ anders, nämlich „Lars and The Real Girl“ („Lars und das echte Mädchen“). Craig Gillespie hat Regie nach einem Drehbuch von Nancy Oliver geführt: Lars Lindstrom (Ryan Gosling) ist seltsam. Er lebt in einer Kleinstadt im Norden der USA in einer umgebauten Garage auf dem

Grundstück, das er und sein Bruder Gus (Paul Schneider) vom ihrem Vater geerbt haben – ihre Mutter ist gestorben, als sie Lars zur Welt gebracht hat. Gust lebt mit seiner Frau Karin (Emily Mortimer) im Haus. Lars ist schüchtern und versucht, den Kontakt zu anderen zu meiden. Auch an seinem Arbeitsplatz – einem Großraumbüro – ist er wortkarg oder sucht einfach mal das Weite. Eines Tages zeigt ein Kollege ihm eine Internetseite, auf der es möglich ist, seine eigene Sexpuppe zu designen – um sie dann zu ordern. Ein paar Tage später wird für Lars eine große Holzkiste geliefert ...
„Lars und die Frauen“ von Craig Gillespie ist ein lustiger, anrührender Film über einen Außenseiter und über die Menschen in seinem Umfeld: Menschen, die wie Lars, während des Filmgeschehens eine Verhaltensänderung durchmachen.
Das Drehbuch wurde mit dem NBR Award 2007 und dem Humanitas-Preis 2008 ausgezeichnet. Außerdem war Nancy Oliver dafür unter anderem für den Oscar (Kategorie: Bestes Originaldrehbuch) nominiert. Ryan Gosling hat für seine Schauspielleistung den Satellite Award 2007 in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller – Komödie/Musical“ gewonnen und war bei der Verleihung der Golden Globe Awards 2008 in der Kategorie Bester Hauptdarsteller – Komödie oder Musical nominiert.