Für „Ziemlich beste Freunde“ haben Olivier Nakache und Éric Toledano nach einem eigenen Drehbuch Regie geführt: Die Handlung des Films damit, dass ein Schwarzer in einem Sportwagen, einem schwarzen Maerati Quattroporte V, durchs nächtliche Paris fährt, während einer Weißer auf dem Beifahrersitz zu schlummern scheint. Dann wird der Fahrstil immer rasanter, bis schließlich ein Polizeiwagen auf das Duo aufmerksam wird und die Verfolgung aufnimmt ... Im Anschluss wird die eigentliche Geschichte erzählt. Driss (Omar Sy) hat gerade eine Haftstrafe verbüßt. Er taucht wieder bei seiner Mutter auf, der er erzählt, er seit verreist gewesen – sie schmeißt ihn endgültig aus der Wohnung. Fürs Arbeitsamt benötigt Driss jedes Mal, wenn er sich vorstellt, eine Unterschrift, dass er den Termin für das jeweilige Bewerbungsgespräch wahrgenommen hat. Er landet auch im Zuhause des Weißen, des reichen Adligen Philippe Pozzo die Borgo (François Cluzet), der einen Pfleger anstellen will ...
Bei „Ziemlich beste Freunde“ von Olivier Nakache und Éric Toledano hat das Publikum jede Menge zu lachen, und zwar teils so, dass keine Auge trocken bleibt. Nichtsdestotrotz gibt es auch ergreifende und nachdenklich stimmende Momente, bekommt der Zuschauer doch

einen Einblick in die Parallelwelt des aktuellen großstädtischen Frankreichs. Fazit: Bei diesem Filmspaß vergehen die fast zwei Stunden Kino wie im Fluge – leider. Denn es könnte noch ewig so weitergehen ...
Der Film erhielt im Laufe der Jahre zahlreiche Auszeichnung in verschiedenen Kategorien darunter u.a. „Bester Hauptdarsteller“ beim Tokyo International Film Festival (2011), „Bester fremdsprachiger Film“ beim Satellite Award 2012) und „Bester europäischer Film“ beim Goya (2013).