„WALL-E“ steht für „Waste Allocation Load Lifter – Earth-Class“, was auf Deutsch sinngemäß mit „Müllfahrzeug für die Erde“ übersetzt werden kann. Diese Bezeichnung trägt auch der Hauptakteur des Films als letzter, noch funktionstüchtiger Müllroboter, der Tag für Tag seiner Aufgabe nachgeht. Diese besteht darin, Müll zu sammeln, zu pressen und dann in Blöcke übereinander zu türmen. Menschen gibt es keine mehr

auf dem Planeten im Jahr 2815: Er ist wegen Umweltverschmutzung unbewohnbar geworden. WALL-E erledigt seinen Job seit 700 Jahren und hat im Laufe der Zeit ein eigenes Bewusstsein entwickelt: Zum Beispiel ist er in der Lage, Ersatzteile für sich selbst zu suchen und auch einzubauen. Sein einziger Freund ist eine Kakerlake. Durch ein Kopie des Musicalfilms „Hello, Dolly!“ lernt er, dass es die Bestimmung aller hochentwickelten Lebewesen ist, sich zu verlieben.
Eines Tages landet ein Raumschiff auf der Erde, dem der Roboter „EVE“ („Extraterrestrial Vegetation Evaluator“) entfliegt. WALL-E verliebt sich sehr bald in dieses neue Wesen auf dem Planeten, doch EVE zeigt kein Interesse an ihrem Gegenüber – zumindest anfänglich...
Regisseur von „WALL-E – Der Letzte räumt die Erde auf“ ist Andrew Stanton, der schon für „Findet Nemo“ einen Oscar entgegennehmen konnte. Als Produzenten beteiligten sich Jim Morris von Lucasfilm und John Lasseter von Pixar, der ebenfalls einen Oscar für „Findet Nemo“ erhalten hatte. Dem gesamten Team ist ein wunderbares Kinoerlebnis gelungen, das Klein und Groß gleichermaßen begeistert und in dem nicht mit Kritik am herrschenden Umgang des Menschen mit der Erde gespart wurden. Das heißt aber nicht, dass der Humor zu kurz kommt...