Wolfgang Raab, Direktor des Uniklinikums, sagte heute während der Pressekonferenz, es gebe „zaghafte Hoffnungen“, dass Samuel Koch doch nicht in dem Maße gelähmt bleibt, wie es momentan der Fall ist. Nun gebe es „Anzeichen für eine positive Erholung“ bei dem Studenten, Turner und Stuntman, so Hans-Jakob Steiger, der Direktor der Klinik für Neurologie laut Mitteilung der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Es habe am gestrigen Freitag Hinweise auf eine „diskrete Bewegung an einem Bein“ gegeben. Jedoch gebe es für eine stichhaltige Prognose noch keine Sicherheit. „Die Unsicherheit bleibt bestehen“, äußerte Steiger. Wenn Samuel Koch seine Füße in den folgenden Wochen bewegen könne, dann stünden die Chancen auf eine Heilung gut. In jedem Fall sei die künstliche Beatmung bereits am

Donnerstag beendet worden: Koch habe eigenständig atmen können. Des Weiteren sei er des Öfteren aus seinem Bett in eine sitzende Position gebracht worden. Laut Hans-Jakob Steiger sei die Akutbehandlung jetzt zum Abschluss gebracht worden: Am heutigen Morgen wurde Samuel Koch in das Rehazentrum im Schweizer Nottwil verlegt, und dieses sei „besonders geeignet für die frühzeitig einsetzende Rehabilitation“, so Wolfgang Raab. Dr. Michael Baumberger vom Schweizer Rehazentrum sagte gegenüber der dpa, was die Aufenthaltsdauer für Samuel Koch: „Sechs bis neun Monate in der Rehabilitation – das ist wahrscheinlich die Realität“.