Diese Rolle hat Christoph Maria Herbst in einem gestern veröffentlichten Interview in der „Bild“-Zeitung so beschrieben: „Er (Kommissar Kreutzer, m.) ist eine fleischgewordene Rasierklinge und ein chamäleonhafter Kommissar, den ich so im deutschen Fernsehen noch nicht gesehen habe. Kreutzer ist jemand, dem ich persönlich nicht ins Messer laufen möchte, weil er mit politisch unkorrekten Mitteln seine Fälle löst. So spielt Kreutzer den Verdächtigen beispielsweise vor, er sei schwul oder würde koksen, um näher an sie ranzukommen. Wenn er eine reale Figur wäre, hätte er schon mehrere Verfahren am Hals.“
Was die Einschaltquote betrifft, heißt es auf „Quotenmeter.de“: Gegen den starken RTL-Abend hatte Kommissar Kreutzer beispielsweise keine Chance und auch der Sat.1-Film ,Die Vorahnung‘ schnitt mit 14,7 Prozent besser ab als Christophs Maria Herbst als Ermittler. Dieser holte in der Zielgruppe 13,4 Prozent Marktanteil und lag damit recht deutlich oberhalb des ProSieben-Schnitts. Auch insgesamt lief es für Herbst sehr gut: 2,72 Millionen Zuschauer ab drei Jahren wurden ermittelt, was einer Quote von 7,9 Prozent bei allen entsprach. Einer Fortsetzung dürfte angesichts dieser Werte also nichts im Wege stehen – und die wird dann vielleicht auch

nicht gegen ,Bauer sucht Frau‘ gesendet, sodass die Quoten in der wichtigen Zielgruppe auf 15 Prozent oder mehr steigen.
Wer die Pilotfolge von „Kreutzer kommt“ gestern Abend verpasst hat, der kann sie sich eine Woche lang auf der Homepage von ProSieben anschauen. Dort gibt es auch alle Hintergrundinfos zur neuen Krimiserie.