Die Handlung des Films basiert auf wahren Begebenheiten: Er ist eine Adaptation des Buches „Public Enemies: America’s Greatest Crime Wave and the Birth of the FBI, 1933–34“ von Bryan Burrough. Außer Regisseur Michael Mann haben am Drehbuch Ronan Bennett und
Ann Biderman gearbeitet:
Es ist 1933. Im Staatsgefängnis von Michigan City im US-Bundesstaat Indiana schaffen es – Dank eingeschmuggelter Waffen – die inhaftierten Bankräuber Walter Dietrich (James Russo), Charles Makley (Christian Stolte), Harry Pierpont (David Wenham) und Ed Shouse (Michael Vieau), einige Wärter zu überwältigen. Zur gleichen Zeit gelingt es Bandenchef John Dillinger (Johnny Depp) und seinem Partner John „Red“ Hamilton (Jason Clarke), sich Zutritt zum Eingangsbereich des Gefängnisses zu verschaffen, und zwar mit einem Trick: Der mit einer Polizeimarke getarnte Hamilton gibt vor, Dillinger zur Verbüßung einer weiteren Haftstrafe hergebracht zu haben. Zusammen können die Bandenmitglieder weitere Gefängniswächter entwaffnen, bis sie das Haupttor kontrollieren. Als Shouse in einem Wutanfall einen der Justizbeamten erschlägt, kommt es zu einem Handgemenge: Ein Schuss löst sich, durch den die auf den Türmen der Haftanstaltsmauer postierten Angestellten alarmiert werden. Und dann gibt es da noch den FBI-Beamten Melvin Purvis (Christian Bale) und eine schöne Frau namens Billie Frechette (Marion Cotillard)...
So actionreich geht es los mit „Public Enemies“. Und zahlreiche weitere Szenen,

wie Schießduelle und Verfolgungsjagden, gibt es im weiteren Verlauf zu sehen. Die Geschichte des Films wurde zu ihren Gunsten vernachlässigt; dafür hat Mann bewiesen, warum er einer der gefragtesten Filmemacher für Actionfilme ist. An der Produktion war übrigens auch Robert De Niro beteiligt, der selbst in zahlreichen Gangster- und Mafiafilmen als Darsteller mitgewirkt hat...