Das Drehbuch hat Ronald Harwood nach dem autobiografischen Roman von Jean-Dominique Bauby verfasst und wurde unter der Regie von Julian Schnabel umgesetzt. Daher steht sein Leben nach einem Hirnschlag im Mittelpunkt des Films: Bauby (Mathieu Amalric) war vor dem Schlaganfall im Jahr 1995 Chefredakteur der französischen Ausgab der Frauenzeitschrift „Elle“. Er hat drei Kinder mit seiner Eherau (Emmanuelle Seigner, die übrigens auch den Titelsong singt, der auf der Website zum Film läuft), liebt aber Joséphine (Marina Hands)...
Nach dem Schlaganfall, durch den sein Hirnstamm stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist er fast komplett gelähmt – er kann lediglich sein rechtes Auge bewegen. Bei Bauby wird das so genannte Locked-in-Syndrom diagnostiziert. Daraufhin versucht ihm die Therapeutin Henriette Durand (Marie-Josée Croze) mithilfe einer ABC-Tafel einen Weg der Kommunikation mit seiner Umwelt zu ermöglichen: Sie liest ihm die Buchstaben vor und so bald der Buchstabe kommt, den Bauby

gerade im Sinn hat, soll er ienmal mit dem Auge zwinkern...
„Schmetterling und Taucherglocke“ ist kein leicht verdaulicher Film, aber dennoch gefühlvoll und er wurde bereits mehrfach ausgezeichnet: Julian Schnabel gewann unter anderem im vorigen Jahr den Preis für die Beste Regie in Cannes und in diesem Jahr gab es zwei Golden Globes – einen für Schnabel und einen als „Bester fremdsprachiger Film“.