Regisseur Mike Nichols hat seinem Drama „Der Krieg des Charlie Wilson“ (2007) ein Drehbuch von Aaron Sorkin zugrunde gelegt, das auf dem gleichnamigen Buch von George Crile basiert: Charles „Charlie“ Wilson gab es wirklich und die im Film erzählte Geschichte ist so passiert.
Die Handlung spielt in den Achtzigern. Charlie Wilson (Tom Hanks) ist Mitglied der Demokraten und macht seine fünfte Wahlperiode als texanischer Kongressabgeordneter durch. Er hat das Image eines Frauenhelden und trinkt öfter mal einen über den Durst. Die Angestellten in seinem Büro sind alle weiblich, jung, attraktiv und gewieft. Außerdem hat Wilson auch immer noch Kontakt zu Joanne Herring, einer Verflossenen. Sie stammt aus gehobenen Verhältnissen, ist religiös und überzeugte Antikommunistin. Herring ist es, die Wilson überredet, afghanische Freiheitskämpfern im Krieg

gegen die sowjetische Besatzung nach dem Einmarsch der Roten Armee in Afghanistan Unterstützung zu leisten...
Wer wissen möchte, was hinter dem Zitat “These things happened. They were glorious and they changed the world… and then we fucked up the end game” („Diese Dinge passierten. Sie waren glorreich und veränderten die Welt… und dann haben wir im Endspiel Scheiße gebaut“) von Charles Wilson steckt, muss sich den Film „Der Krieg des Charlie Wilson“ ansehen. Tom Hanks legt enorme Spielfreude an den Tag, Julia Roberts wirkt die ganze Zeit wie ein Kunstprodukt – auch stehen ihr blonde Haare überhaupt nicht.