Paul Thomas Anderson, Regisseur von „There Will Be Blood“, hat sich für das Drehbuch den Roman „Oil!“ (1927) als Vorlage genommen. Die Filmhandlung setzt kurz vor der Wende zum 20. Jahrhundert ein: Daniel Plainview (Daniel Day-Lewis) ist Unternehmer. Er ist in Kalifornien auf der Suche nach Gold und Silber, später

auch nach Öl. Nach und nach verlegt er seine Interessen immer mehr aufs Ölgeschäft. Eines Tages bekommt er von einem Jungen einen Tipp, der behauptet, auf dem Grundstück seiner Familie gebe es Öl. Plainview macht – trotz anfänglicher Zweifel – einen Deal mit ihm und nimmt das Land in Augenschein. Da der Tipp sich als wahr herausstellt, nimmt der Unternehmer – betrügerische – Verhandlungen mit der Familie auf: Die Sundays treten ihm die Schürfrechte ab, Plainvies muss nicht viel dafür zahlen. Einzig Sohn Eli Sunday (Paul Dano) ist ihm ein Dorn im Auge: Er soll 5.000 Dollar von Plainview für die Kirche der Dritten Offenbarung bekommen. Dort treibt Eli als Prediger Gemeindemitgliedern publikumswirksam Dämonen aus. Als Eli ihn auf sein Versprechen anspricht, wird er – vor den Augen Anwesender – erniedrigt. Doch Elis Rache folgt… Daniel Day-Lewis gibt in „There Will Be Blood“ einen tiefen Einblick in seine schauspielerischen Fähigkeiten. Auch gilt er als haushoher Favorit für den Oscar als „Bester Hauptdarsteller“. Schade, dass Paul Dano nicht als „Bester Nebendarsteller“ nominiert wurde, denn auch ein liefert eine beeindruckende Vorstellung seines Könnens ab.