Elizabeth Taylor kann heute, an ihrem 75. Geburtstag, auf ein Leben mit großen Erfolgen, tiefen Stürzen, Krankheiten, Abhängigkeiten, aber auch auf ein Leben in der Klatschpresse zurückblicken. Zwischen 1958 und 1968 galt sie nicht nur als die schönste Frau der Welt, sondern garantierte den Filmstudios auch hohe Einspielergebnisse.
Geboren wurde die Taylor in Hampstead, London. 1939 wanderte die Familie in die USA aus. Ihren ersten Filmauftritt hatte Elizabeth Taylor bereits im Alter von zehn Jahren. Ohne größere Probleme schaffte sie den Übergang vom Kinder- zum erwachsenen Star und stieg mit „Giganten“ (1956) endgültig in die Riege großer Darsteller auf. Es folgten mit „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ (1958) und „Cleopatra“ (1963), dem zu jenem Zeitpunkt teuersten Film überhaupt zwei kommerziell enorm erfolgreiche Filme. Zweimal wurde sie mit einem Oscar® als beste Hauptdarstellerin belohnt: für ihre Rolle „Telefon Butterfield 8“ (1960) und „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ (1966). Zu Männern hatte sie wohl kein einfaches Verhältnis, war sie doch insgesamt achtmal verheiratet – zweimal davon mit Richard Burton.
Trotz aller Höhen und Tiefen: Aufgegeben hat sie nie und sie hat noch viel vor, vor allem ihr soziales Engagement lässt sie weitermachen. 1985 gründete sie „amfAR“, die „American Foundation For AIDS Research“, für die sie seitdem unentwegt mit vollem Einsatz Geld sammelt. Alles Gute zum 75. Geburtstag, Elizabeth Taylor!