Die Haut ist in der kalten Jahreszeit häufig schuppig und gerötet, sie spannt. Durch die trockene Heizungsluft im Büro oder zu Hause sowie die Kälte draußen wird ihr Feuchtigkeit entzogen. Außerdem stellen die Talgdrüsen ihre Aktivität bei Temperaturen von weniger als 8 Grad ein. Das heißt, die Haut produziert weniger Fett. Was sie jetzt braucht ist Feuchtigkeit und Fett.

Der Körper:
Die Haut freut sich über eine lauwarme Dusche. Zu heißes Wasser trocknet sie wieder aus. Ein Vollbad solltest du dir höchsten einmal pro Woche gönnen und pflegende Badeöle ins Wasser geben. Das gute Olivenöl hat fast jeder zu Hause, ein Spritzer im Badewasser macht die Haut geschmeidig. Nach der Dusche oder dem Bad kannst du dich mit einer reichhaltigen Bodylotion verwöhnen.

Das Gesicht:
Die zarte Gesichtshaut ist besonders empfindlich. Denn sie ist Wind und Wetter am stärksten ausgesetzt. Reinige das Gesicht mit einer alkoholfreien Reinigungslotion. Alkohol trocknet die Haut aus! Auf Peelings solltest du verzichten, sie reizen die Haut nur unnötig. Empfehlenswert sind fetthaltige Feuchtigkeitscremes. Morgens kannst du auch zur Nachtcreme greifen, feuchtigkeitsspendende Tagescreme sollten abends auftragen werden.
Die Lippen sind im Winter oft richtige Problemkinder. Schnell passiert es, dass sie spannen und rissig werden. Schnapp dir einen fetthaltigen Lippenpflegestift, er hält sie geschmeidig.

Die Hände:
Auch die Hände benötigen eine gezielte Winterpflege. Massiere regelmäßig fetthaltige Handcremes ein. Die Nagelhaut kann

auch mit dem Lippenpflegestift eingerieben werden, dadurch wird sie nicht so schnell rissig.

Die Ernährung spielt selbstverständlich im Winter auch eine große Rolle. Dein Körper freut sich über Obst und Gemüse, Fisch und Nüsse. Denk daran, auch in der kalten Jahreszeit viel zu trinken. So verliert die Haut nicht an Spannkraft und bleibt schön!